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Wie ist die
von Menschen mit Behinderungen
auf dem allgemeinen Arbeits-Markt?

Der Text antwortet auf diese Fragen:

  • Wie viele Menschen in Deutschland
    haben eine Schwer-Behinderung?
  • Was ist der allgemeine Arbeits-Markt?
  • Wie viele von diesen Menschen
    arbeiten auf dem allgemeinen Arbeits-Markt?
  • Wie viele von diesen Menschen arbeiten nicht?
  • Wie viel Geld verdienen Menschen mit Behinderungen?
  • Wie zufrieden sind Menschen mit Behinderungen
    mit ihrer Arbeit auf dem allgemeinen Arbeits-Markt?
  • Wie viele Arbeit-Geber beschäftigen
    Menschen mit Schwer-Behinderung?
  • Wie kann KI Kompass Inklusiv
    Menschen mit Behinderungen helfen?

In dem Text lesen Sie oft:

  • Menschen mit Behinderungen
  • Menschen mit Schwer-Behinderung

Klicken Sie auf das graue Feld für mehr Infos.

Dann erfahren Sie, was das bedeutet.

Wie viele Menschen in Deutschland
haben eine Schwer-Behinderung?

Im Jahr 2023 lebten in Deutschland fast 85 Millionen Menschen.
Davon hatten fast 8 Millionen eine Schwer-Behinderung.
Das bedeutet:
Von 100 Menschen in Deutschland haben
ungefähr 9 Menschen eine Schwer-Behinderung.

In den nächsten Jahren werden mehr Menschen
eine Schwer-Behinderung haben.
Das sagt die Bundes-Agentur für Arbeit.
Die Bundes-Agentur für Arbeit ist ein Amt in Deutschland.

Viele Menschen mit Schwer-Behinderung
haben eine Berufs-Ausbildung abgeschlossen.
Das bedeutet:
Sie haben einen Beruf gelernt.
Sie können auf dem
allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten.

Was ist der allgemeine Arbeits-Markt?

Zum allgemeinen Arbeits-Markt gehören ganz normale Firmen.
Diese Firmen bekommen kein Geld vom Staat.
Das bedeutet zum Beispiel:
Der Staat bezahlt den Firmen kein Geld dafür,
dass sie Arbeits-Plätze schaffen.

Wenn Menschen auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten,
haben sie einen Arbeits-Vertrag mit einer Firma.
Diese Menschen können aber auch arbeitslos werden.

Wie viele Menschen mit Schwer-Behinderung
arbeiten auf dem allgemeinen Arbeits-Markt?

In einem Bericht von der Bundes-Agentur für Arbeit steht:
Im Jahr 2021 waren ungefähr 3 Millionen
Menschen mit Schwer-Behinderung
auf dem allgemeinen Arbeits-Markt.
Das bedeutet:
Fast die Hälfte von allen Menschen mit Schwer-Behinderung
hat gearbeitet oder nach Arbeit gesucht.

Von diesen 3 Millionen Menschen hat ungefähr die Hälfte
einen Arbeits-Platz gesucht.
Die andere Hälfte hatte schon einen Arbeits-Platz.
Diese Menschen waren erwerbstätig.

Was bedeutet erwerbstätig?
Wenn eine Person erwerbstätig ist, dann arbeitet sie.
Dafür gibt es diese Regeln:

  • Die Person ist zwischen 15 und 65 Jahre alt.
  • Die Person arbeitet mindestens 1 Stunde in der Woche.
  • Die Arbeit ist auf dem allgemeinen Arbeits-Markt.
  • Meistens bekommt die Person Geld für die Arbeit.
    Manchmal ist die Arbeit aber auch nicht

In den letzten Jahren gibt es immer mehr
Menschen mit Behinderungen, die arbeiten.
Aber man sieht auch einen Unterschied:
Insgesamt arbeiten weniger Menschen mit
Schwer-Behinderung
als Menschen ohne Behinderungen.

Wie viele Menschen mit Schwer-Behinderung
arbeiten nicht?

Manche Menschen sind erwerbslos.
Erwerbslos bedeutet:
Die Menschen haben keine Arbeit.
Aber:
Sie haben in den letzten 4 Wochen nach einer Arbeit gesucht.
Und:
Sie können auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten.

Im Jahr 2021 waren ungefähr 4 von 100
Menschen mit Schwer-Behinderung erwerbslos.
Bei den Menschen ohne Behinderungen waren
fast gleich viele Menschen erwerbslos.
Das bedeutet:
Hier gibt es fast keinen Unterschied mehr.

Früher hatten viel mehr Menschen mit Schwer-Behinderung
keine Arbeit.
Das ist in den letzten Jahren besser geworden.

Wie viel Geld verdienen
Menschen mit Behinderungen?

Immer mehr Menschen mit Schwer-Behinderung
haben eine Arbeit auf dem allgemeinen Arbeits-Markt.
Menschen mit Behinderungen bekommen aber
weniger Geld als Menschen ohne Behinderung.

Dieser Unterschied beim Geld wird immer größer.
Zum Beispiel:
Im Jahr 2014 haben Menschen mit Behinderungen
fast 80 Cent weniger in einer Stunde verdient.
Im Jahr 2018 haben Menschen mit Behinderungen
fast 1,40 Euro weniger in einer Stunde verdient.

Das steht in einem Bericht vom
Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales
aus dem Jahr 2021.
Der Bericht heißt: 3. Teilhabe-Bericht.

Wie zufrieden sind
Menschen mit Behinderungen mit ihrer Arbeit
auf dem allgemeinen Arbeits-Markt?

Menschen mit und ohne Behinderungen
sind unterschiedlich zufrieden mit ihrer Arbeit.
Menschen mit Behinderungen sind weniger zufrieden
als Menschen ohne Behinderungen.
Das steht in dem Bericht vom
Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales.

Wie viele Arbeit-Geber beschäftigen
Menschen mit Schwer-Behinderung?

Für Firmen mit 20 oder mehr
Arbeits-Plätzen gibt es ein Gesetz.
Die Regel in dem Gesetz ist:
5 Prozent von allen Arbeits-Plätzen
in der Firma müssen für
Menschen mit Schwer-Behinderung sein.
5 Prozent sind 5 Arbeits-Plätze von
insgesamt 100 Arbeits-Plätzen.

Zum Beispiel:
Eine Firma hat genau 20 Arbeits-Plätze.
Dann muss 1 Arbeits-Platz für einen
Menschen mit einer Schwer-Behinderung sein.
Diese Arbeits-Plätze heißen: Pflicht-Arbeits-Plätze.

Wenn die Firmen das nicht machen,
müssen sie Geld bezahlen.
Dieses Geld heißt: Ausgleichs-Abgabe.
Wie viel Geld die Firma zahlen muss,
ist unterschiedlich.
Es kommt darauf an:

  • Wie groß ist die Firma?
  • Wie viele Menschen arbeiten insgesamt in der Firma?
  • Wie viele Menschen mit Schwer-Behinderung
    arbeiten in der Firma?

Ab dem Jahr 2024 gibt es ein neues Gesetz.
Das Gesetz heißt:
Gesetz zur Förderung eines inklusiven Arbeits-Markts.
Das Gesetz sagt:
Geben die Firmen die Arbeits-Plätze nicht an
Menschen mit Schwer-Behinderung?
Dann müssen sie jetzt
noch mehr Geld bezahlen.

In dem Bericht von der Bundes-Agentur für Arbeit steht:
Im Jahr 2022 gab es ungefähr 180.000 Firmen
mit 20 oder mehr Arbeits-Plätzen.
Von diesen Firmen haben fast die Hälfte die Pflicht erfüllt.
Ein kleiner Teil von den Firmen hat keinen Arbeits-Platz
für Menschen mit Schwer-Behinderung gehabt.

Wie kann das Projekt
KI-Kompass Inklusiv
Menschen mit Behinderungen helfen?

Die Zahlen zeigen:
Weniger Menschen mit Behinderungen haben eine Arbeit
als Menschen ohne Behinderungen.
Aber: Firmen können Arbeits-Plätze besser machen.
Arbeits-Plätze können offen sein für alle Menschen.
Auch für Menschen mit Behinderungen.

Dabei kann Künstliche Intelligenz helfen.
Das kurze Wort für
Künstliche Intelligenz ist: KI.
KI-Programme und KI-Geräte
helfen Menschen beim Arbeiten.
So können alle besser
an der Arbeits-Welt teilnehmen.
Und alle Menschen können zeigen,
was sie können.

Solche KI-Programme und KI-Geräte heißen:
KI-Assistenz-Technologien.

KI Kompass Inklusiv
baut ein Fach-Zentrum auf.
Das Zentrum soll
Menschen mit Behinderungen helfen.
Die Menschen sollen in der
Arbeits-Welt gut arbeiten können.
Die KI soll ihnen dabei helfen.
KI-Programme und KI-Geräte
können zum Beispiel:

  • Bilder beschreiben,
  • Aufgaben erklären und
  • Texte vorlesen.

Wir nennen das: KI-Assistenz.
Solche KI-Programme und KI-Geräte heißen:
KI-Assistenz-Technologien.
Das Zentrum hilft,
wenn Menschen mit KI-Assistenz-Technologien arbeiten.
Im Zentrum gibt es:

  • Informationen,
  • Beratung und
  • Hilfe.

Es gibt auch Praxis-Labore.
In den Praxis-Laboren arbeiten
verschiedene Gruppen zusammen:

  • Das Projekt KI Kompass Inklusiv,
  • Arbeit-Geber und
  • Einrichtungen für die
    Teilhabe am Arbeits-Leben.
    Das sind zum Beispiel:
    Werkstätten für behinderte Menschen.

Gemeinsam untersuchen sie,
wie KI-Assistenz-Technologien Menschen mit Behinderungen
bei der Arbeit helfen können.
KI-Assistenz-Technologien sollen
Menschen mit Behinderungen helfen.
Menschen mit Behinderungen sollen leichter
auf dem allgemeinen Arbeits-Markt arbeiten können.

Unter diesem Link können Sie mehr
über die Praxis-Labore erfahren:

Infos zu den Praxis-Laboren

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